Nicht alles, was Teenager cool finden, ist auch cool für die Zähne: Limo, Zigaretten und Piercings können bleibende Spuren hinterlassen. Karies, Veränderungen der Mundschleimhaut, Verfärbungen und ein schlechter Atem sind die Folgen.
Limonaden und die so genannten Alkopops sind lecker und beliebt – vor allem bei Jugendlichen. Den Zähnen machen süße Drinks allerdings ganz schön zu schaffen: Sie enthalten neben viel Zucker auch Säuren, die die Zähne ohne Umwege angreifen und die empfindliche Schmelzstruktur aufweichen. Bei häufigem Konsum sind schwerwiegende Schäden der Zahnhartsubstanz vorprogrammiert. Denn zu allem Übel halten Cola und Co. den pH-Wert im Mund lange Zeit auf saurem Niveau – beste Bedingungen für Kariesbakterien. Tipp: Wasser oder Milch puffern das saure Milieu ab. Und: Nicht sofort nach säurehaltigen Getränken und Speisen die Zähne putzen, sondern mindestens eine halbe Stunde warten – der weich gewordene Zahnschmelz kann sich so wieder erholen.
Rauchen fördert Parodontitis Dass Rauchen nicht gesund ist, wissen auch Jugendliche. Dass es aber nicht nur dem Körper, sondern speziell auch den Zähnen und dem Zahnfleisch schadet, eher nicht. Nikotin bewirkt eine Mangeldurchblutung des Zahnfleisches: Es ist so wesentlich entzündungsgefährdeter und zieht sich bei dauerhaften Entzündungen zurück. Zudem beeinflussen Teer und Nikotin die Zahnfarbe nachhaltig: Raucher riskieren ein gelbes Lächeln und schlechten Atem.
Zahnschmuck schädigt Zähne und Zahnfleisch Piercings sind bei vielen Jugendlichen „in“. Doch Zähne und Zahnfleisch sehen das ganz anders: Langfristig kann Zahnschmuck Zähne und Zahnhalteapparat nämlich regelrecht zerstören. Ein Zungenpiercing beispielsweise schlägt regelmäßig gegen die Zähne, was zu irreparablen Rissen im Zahnschmelz führen kann. Folgen können Hitze- und Kälteempfindlichkeit der Zähne, Reizung des Zahnnervs und Karies sein. Ein Piercing in der Unterlippe drückt gegen das Zahnfleisch – und kann so zum Rückgang des Zahnfleisches und des darunterliegenden Knochens führen. Und ist erst einmal nicht mehr genügend Zahnfleisch und vor allem Knochen vorhanden, fehlt den Zähnen der Halt und sie fallen über kurz oder lang aus.
Die Zeit der Milchzähne ist vorbei Alles, was jetzt kaputt geht, kann nur noch repariert und muss im schlimmsten Fall ersetzt werden. Jetzt ist sorgfältige Mundhygiene und Vorsorge besonders wichtig – ein regelmäßiger Zahnarztbesuch gehört ebenso zum Pflichtprogramm, will man mit einem makellosen Gebiss punkten.
